Hat die CIA WhatsApp geknackt?

Cyber Attacken auf WhatsApp durch die CIADie neusten Veröffentlichungen über das „Vault 7“-Programm des CIA Geheimdienstes der USA auf WikiLeaks gibt uns erneut erschreckende Erkenntnisse über das Vorgehen und Aktivitäten der Geheimdienste bei der elektronischen Datengewinnung. Wie kürzlich bekannt wurde, waren Angriffe auch gezielt an Handynutzer gerichtet, um an deren WhatsApp Chatverläufe zu gelangen. Insgesamt ist auf 8.761 als geheim eingestuften Dokumenten geschildert, wie die CIA dabei vorging.

Die Ende-zu-Ende Verschlüsselung der bekannten und weit verbreiteten Smartphone-Apps WhatsApp, Signal, Telegram, Wiebo, Confide und Cloackman konnte die CIA nicht knacken. Was allerdings kein Grund zum Aufatmen ist. Beängstigender ist vielmehr, dass die CIA dennoch Wege gefunden hat, um sehr einfach und effektiv an diese Daten zu gelangen.


CIA hackt iPhone, Android und SmartTV Anwender

Die sicheren Verschlüsselungen von WhatsApp und Co. sorgen dafür, dass unsere intimen Nachrichten und Fotos auf dem Wege des Empfangs & Versands zuverlässig vor Dritten schützt, ist kein Grund für die CIA, nicht andere Möglichkeiten zu suchen, um an persönliche Daten zu gelangen. Wie in den letzten Tagen bereits auf vielen Kanälen zu lesen ist, hat die CIA bereits eine effektive Lösung für den geheimdienstlichen Datenwahn gefunden.

Durch Vault 7 hat der Geheimdienst vollen Zugriff auf Ihr Handy und kann alle vorhanden Daten von Ihrem Smartphone sammeln und ebenso Ihre Standortverläufe aufzeichnen, ohne dass Sie davon Kenntnis haben.

Amerikanischer Geheimdienst nutzt Sicherheitslücken in Smartphones

Wie die auf WikiLeaks veröffentlichten Dokumente zu „Vault 7“ belegen, werden durch den CIA Geheimdienst unbekannte Sicherheitslücken in Android-, iOS und Android-TVs genutzt um im großen Stil Daten von ahnungslosen Handybesitzern abzugreifen.

Spionage-Software für Handys

Diese Spionage-App für Android und iPhones funktioniert nach einem ähnlichen Prinzip und ermöglicht es auch Ihnen, unbemerkt Daten von Fremden Handys zu sammeln.

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CIA ein Geheimdienst voller Hacker?

Unsere digitale Abhängigkeit steigt stetig, was uns interessant und anfällig für Cyber-Attacken von „Hackern“ werden. Diese Hacker sind Mitarbeiter des amerikanischen Geheimdienstes und sind durch die amerikanische Regierung legimitiert globale Angriffe auf anfällige Android- und iOS-Geräte durchzuführen. Teilweise nutzen die Hacker nicht geschlossene Hintertürchen in der Software. Ebenfalls verbreitet die CIA eigene Malware, dessen Aufgabe es ist, ein nicht vorhandenes Hintertürchen zu öffnen und „nach Hause zu telefonieren“, um abgegriffene Daten an das CIA Rechenzentrum in den USA zu übertragen.

CIA verbreitet Malware und trifft Windows, OSx, Linux sowie Router

Jeder von uns hat eines von Vault 7 betroffenen Geräten im Besitz und in regelmäßiger Verwendung. Haben sich die Hacker der CIA erst einmal Zugang zu Ihrem Router in Ihrer Wohnung oder dem Büro verschafft, können alle Ihre Daten aus dem Internetverkehr, sowie auf Freigaben in Ihrem Netzwerk zugreifen. Sie bekommen davon gar nichts mit, dass Ihre IP-Adresse gerade alle Ihre persönlichen Daten, aus Ihrem Wohnzimmer heraus, an den Geheimdienst versendet.

Malware versteckt auf offiziellen Datenträgern

Wie auch bekannt wurde, nutzte der CIA Geheimdienst öffizielle Datenträger und auch Wechseldatenträger wie USB-Sticks, um unbemerkt den CIA-Trojaner zu verbreiten und im Anschluss regelmäßig von infizierten Geräten mit Daten zu versorgen. Auch wurden gezielte Angriffe auf Webserver durchzuführen und dadurch einen weiteren Weg zur Verbreitung des eigenen Trojaners zu schaffen.

Dieser Artikel wurde am 10.03.2017 veröffentlicht.